Der rote Mond
von Roland Lach (mutabor1970)

 

Mein Freund kommt zu mir in die Wohnung. Warum gibt es Sand bei dir auf dem Boden? Weil ich hier am Strand meiner Träume wohne. Bist du ein Wolf? fragte er mich. Da ist etwas dran, ich esse gerne Schafe. Ich komme zu dir in der Nacht. Habe das Gefühl meine Zeit ist stehengeblieben. Tue ein paar Schritte im Sand. Die Körner bewegen sich und du merkst, das du die Zeit bewegst. Wir sind etwas verschlossenes. Der Boden inhaliert uns. Ein Teil von uns will in die Luft. Im Licht des Mondes bewegen sich Schatten und wir suchen unsere Körperlichkeit.

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