Schlafstraße
von Roland Lach (mutabor1970)

 

"Was machen wir mit unserem Leben?" habe ich sie gefragt.Mich verfolgt seit Tagen eine innere Kälte.Die Blätter tanzen im Wind irgendeiner Straße. Die Häuser der Leute scheinen wie unbewohnt." Wer bist du, Mensch?" und: "Was willst du deinen anonymen Freunden erzählen?" Mir ist nichts mehr klar, ein unbewusster Wunsch nach Wort,Stille und Schlaf.Höre aber in mir etwas was noch ausgegraben werden soll. Ein Raum, in dem mir wohl etwas einfiele. Ich merke aber nichts von der Bescherung. Die Zeit ist mir egal. Pianospiel erwärmt mich. Die Jahreszeiten und das Wesen drehen sich um die eigene Achse. Man kann nur A sagen, wie bei einem Arzt und sich freuen. Eine Verliebtheit, die sich selbst spinnt. Irgend etwas beunruhigt mich. In dem Wort Verliebtheit ist etwas negatives, unreifes."Wo sollen wir die Antworten finden?" fragt sie.Ein Hunger auf Sinn.Girl, etwas Wohlverwandtes. Ich weiß, daß wir es finden. Manchmal sehe ich nach oben und etwas sagt mir, das das Dasein von etwas stammt.Es ist nicht der Urknall.Der ist wie ein Kind. Ich finde für dieses Gefühl kein Wort. Das Gefühl findet aber mich. Ein Akt des Friedens mit dem Gesehenen. Man kann nicht sagen, es ist dieses oder das. Es entzieht sich des Wortes.Der Körper aber als solcher hat immer aber eine Verbindung zu dem was ihn schuf.

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