was tust du?
von fio na (igby)

 

mal wieder sowas...

diese briefe die mich an dich erinnern,
die in meinem gedächtnis schimmern,
und wimmernd
meinen trauerzustand verschlimmern.
immer
diese eindrücke
die mich erdrücken,
sie erinnern mich,
verhexen und besitzen mich,
allmählich
werden sie aufringlich,
erscheinen in meinen träumen,
sie begleiten mich
verbreiten sich
und bringen mich zum weinen.
sie sind immer da die zeilen,
die du an mich schriebst
in denen steht
wie sehr du mich liebst,
dass du mir alles vergiebst
und treue liebe mir versprichst,
brichst
du nun diesen schwur?
was tust du da nur?
sei doch nicht so stur!
wem schreibst du jetzt?
hast du mich ersetzt?
oder hast du deine feder zuletzt
in in die ecke geschmissen
und die träume zerrissen
die du einst so verbissen
verfolgtest?
du hast allerdings nicht aufgepasst
sondern lediglich den satz aufgefasst
dass es keinen spass mehr macht,
dir hinterherzurennen,
doch von trennen
hab ich nie gesprochen,
du hast den kontakt von heut auf morgen
abgebrochen.
mir hat doch nur die nähe gefehlt,
ich hab um deine zuneigung gefleht,
wir haben uns zum schluss nur noch im kreise gedreht.
versteht
der werte herr denn was ich sagen will,
oder ist oder ist es windstill
zwischen uns,
du besitzt die kunst mich zu ignorieren,
mich vor mir selbt und anderen zu plamieren,
willst du
es denn nicht kapieren?
hörst du denn nicht zu?
dass alles was ich tu
dir die erkenntniss bringen soll dass ich dich noch nicht hasse.
was willst du denn von mir?
gibts da was was ich nicht kapier?
liegt es denn alles nur an mir,
dass du mich so verletzt,
mein herz so zerfetzt
und alles daran setzt
mich loszuwerden,
ich kann nicht klug aus dir werden,
scherben machen sich breit
und ich hoffe es kommt die zeit,
da ich bereit
bin dich zu vergessen,
doch noch bin ich besessen
von dem gedanken dich wieder zu bekommen,
bin eingenommen
von der idee
dass solange ich hinter meiner entscheidung steh
ich die schranken brechen
und mein versprechen
das wir niemals vergessen
erneut aussprechen kann!
das versprechen wie sehr wir uns lieben,
dass wir uns alles vergeben
jederzeit miteinander reden
falls etwas nicht stimmen sollte
falls der ungewollte alltag uns ergreift,
und das leben nur so vorüberstreift.
befreist
du nun diesen schwur,
mein gott was tust du da nur?
mach nur so weiter, doch dann werde ich stur
dann schließe ich ab, mit der zeit mit dir
nun wird es knapp, nun liegt es an dir.
ich weiß, du kannst es nicht verstehen.
nun, dann werden wir wohl getrennter wege gehen.

Autorenplattform seit 13.04.2001. Zur Zeit haben 677 Autoren 4671 Beiträge veröffentlicht!