a. ist sich am fragen- aber kurz
von Anna J.

Kapitel
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vorsichtig, um nicht auf die stücke meiner selbst zu treten, bewege ich mich gen himmel und seziere meinen körper, in der hoffnung auf wunderbare entdeckungen meiner zerlegten hülle. ich dachte, ich wäre mehr als nichts.
traum um traum spinne ich meine fäden, um dich finden zu können, habe ich dich gefunden, werde ich dich wohl fressen müssen.

& was, wenn ich denke, dass ich dich schon gefunden habe, dass ich dich gar nicht mehr zu suchen brauche?
dann wird dich wohl meine liebe umklammern und unerträglich für dich sein, wie sie für mich ist.
losgelöst neben sich stehend zu lieben, ist nur einigen wenigen bestimmt
& zum glück nicht mir.
so bleibt mir einiges an seeligkeit erspart
& ich kann mich mir und meinen stücken widmen.
& irgendwann, meine liebe, werde ich vollendet und wunderschön vor dir stehen- in ganzen stücken & nichts wird mich meiner schönheit berauben, auch nicht ich selbst.
gepriesen sei die ganze scheiße & ab.

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