Die Fäden
von Roland Lach (mutabor1970)

Kapitel
[ 1 ]  [ 2 ] 
 

Woran denkt ein Held,wieviele Gesichter hat er?Gott ganz allein.Wieviel seine Mutter?Viele,schwarze,blaue,grüne,gelbe.In den Augen von schlimmen Hundekillern,nur human möchte ich sein.Das große Loch,daß ich bin zwischen Sonnen und unendlichen
Meeren.Das Maß sammelt Wässer im Grab der Vergangenheit.Eine Urne mit Asche,Marmorblock,Vernunft,das ist das eine ohne sich.Die Erde dreht sich allein.Die Sommer glänzen in den Sternen.Die Vollendung ist zwei Mal.Ein mal ohne mich.Denke nicht mehr sonst bist du ein heiliger Held.

Sekunde,einsame Heldin der Minute.Ein Augenblick des Regens,dann der Sonnenschein.Das Grüne Blatt am Baum,am Boden vor dem Winter.Was zählt ein glücklicher Moment.Der Dampf der Hölle steigt manchmal auf.Verzweiflung,Ohnmacht,immer die selben Worte,Vergehen,stehen bleiben,Einsamkeit.Dann der nächste Augenblick,das Licht.Tage,Monate,Jahre.Hoffnung des Neubeginns.Freunden die bleiben.Ängste die vergehen.Erfolge des Tages.Wo ist der Himmel?Wenn die eigene Hülse das beste zu sein scheint.Hinter Ihr noch mehr Raum.freischwebende Träume.wo ist die Wirklichkeit,wenn keine Zeit sie mehr umhüllt.warten auf den nächsten Augenblick,nächsten Gedanken?Stille,Natur,die Strasse ins irgendwo.Das Dasein,bewußt und wartend auf die Glückseligkeit.Sie ist noch ein Baby klein ,in vielem versteckt.Tue dein
Übliches nichts tuend,so greifst du nach ihr im stillen Winkel des Flusses der Zeit.Dieses Leben ist nur ein kleiner,großer Schritt.Danach kommt etwas anderes.Und schon allein die Neugier ist der Lohn der Sekunde die nicht mehr allein ist.

Der Sonntag danach.
Kleine Wesen bevölkern den Wald.Sie springen ,hüpfen,spielen und sind einfach nett.Auf dem Weg zur Spitze des Berges in einer Pferdekutsche fährt ein Prinz in den kleinen Wald.Am Berge angelangt,faßte er sich am Kopf und denkt nach was er für Wunder am Wege sah.Dann blitze und donnerte es plötzlich und er lief wie ein wilder Hengst den Berg hinunter,nachdem er den Wald,die Lüfte und die Blitze berührt hatte oder sie ihn.Die Welt ist ein Wunder dachte er sich.Sein Körper sah einen Baumstumpf mit geschlossenen Augen
und spürte den Blitz der Erde ihm Rücken
zur ihm nach Erwachen rufen.Das Meer mit dem Geräusch des Universums.Keine Körperlichkeit nur ein intensiver Augenblick.Worum geht es?Das Wachsen hinter allem das ist das Eine was den Neuanfang verheißt und die Wälder schweigen bis zum später mal.Der Affenmensch springt aus dam Fenster ins Grass.Der Traum schließt seine Tore.

Autorenplattform seit 13.04.2001. Zur Zeit haben 677 Autoren 4703 Beiträge veröffentlicht!